Gegen das Vergessen – Erinnern an eine „Gerechte unter den Völkern“

Im Rahmen des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b und der Jahrgangsstufe 2 mit eindrucksvollen Beiträgen eine Gedenkveranstaltung für eine lange vergessene „Gerechte unter den Völkern“ mitgestaltet.„Gerechte unter den Völkern“ ist ein von der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem vergebener Ehrentitel für Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs unter Einsatz ihres Lebens verfolgten Jüdinnen und Juden halfen. Eine solche „Gerechte unter den Völkern“ ist auch auf dem Ravensburger Hauptfriedhof, direkt neben unserer Schule begraben – was bis vor Kurzem allerdings kaum jemand wusste!Seit 2022 forschte Geschichtslehrer Dr. Armin Koch zu dem Fall. In diesem Schuljahr lagen nun genügend Ergebnisse vor, um die Geschichte der Rettungstat im Unterricht zu behandeln und eine Gedenkveranstaltung durchzuführen. In einem mehrwöchigen Projekt haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b mit dem Schicksal Katharine Scheptschenkos und ihrer Rettungstat auseinandergesetzt. Entstanden sind dabei Informationsplakate, die sich den historischen Hintergründen der Geschichte widmen, aber auch Kohlezeichnungen, in denen die Schülerinnen und Schüler die emotionale Dimension der Rettungsgeschichte zum Ausdruck brachten.Auf der Gedenkveranstaltung am 27. Januar konnten diese Produkte nun präsentiert werden. Nach Grußworten von Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp stellte Dr. Armin Koch unter dem Titel „Zwei Lebenswege, eine Geschichte“ die Verfolgungs- und Rettungsgeschichte vor und bettete sie in die historischen Zusammenhänge von Holocaust und Vernichtungskrieg ein. Immer wieder wurden Teile der Geschichte durch Zitate veranschaulicht, die von Schülerinnen und Schülern der Klasse 9b vorgetragen wurden: Sie gaben den Ereignissen und Personen der Geschichte ihre Stimme.Die Kohlezeichnungen, die im Unterricht unter Anleitung von Kunstlehrerin Anna-Lena Huber entstanden, wurden in einem filmischen Zusammenschnitt präsentiert. Zur Frage, welche Bedeutung das Erinnern an den Holocaust gerade für junge Menschen heute noch hat und haben sollte, trug Johanna Glück ihre Gedanken vor.Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Musik trugen mit ihren Beiträgen – ausgewählt und koordiniert und teilweise am Klavier begleitet durch Musiklehrer Martin Wiedemann – maßgeblich zum würdigen Rahmen der Veranstaltung bei. An deren Ende wurde am Grab von Katharine Scheptschenko durch die Schülerinnen und Schüler der 9b gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Rapp eine Gedenktafel angebracht, die fortan an die Rettungstat erinnert. Durch zwei Stücke eines Posaunen-Trios wurde das Anbringen der Tafel in ergreifender Weise musikalisch umrahmt.Weitere Informationen zur Rettungsgeschichte finden sich auf der Homepage des Denkstättenkuratoriums NS-Dokumentation Oberschwaben sowie auf der Homepage der Stadt Ravensburg:https://www.dskos.de/gedenkorte/katharine-scheptschenkohttps://www.dskos.de/gedenkorte/ravensburghttps://www.ravensburg.de/rv/kultur-freizeit-einkaufen/stadtarchiv/katherine-scheptschenko.php

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Jugend trainiert für Olympia Langlauf: Spohn-Gymnasium ganz oben auf dem Treppchen

  Am 20. Januar 2026 fand der Regionalentscheid für Jugend trainiert für Olympia in der Sportart Langlauf statt. Bei Kaiserwetter und besten Bedingungen trafen sich insgesamt gut 140 Schülerinnen und Schüler im Langlaufstadion von Isny – mit dabei zwei Schülerinnen der Klasse 11 des Spohn-Gymnasiums: Anne Winkler und Charlotte Schlieder. Das Team des WSV Isny hat tolle Arbeit geleistet und eine perfekte Piste präpariert. Für unsere zwei Starterinnen galt es drei Runden des 1,7 km langen anspruchsvollen Technikparcours in der freien Technik zu absolvieren. Neben einer Slalomstrecke mussten sie z. B. auch einen Teil des Parcours ohne Stöcke laufen oder ein Tor rückwärts durchfahren. Unsere Schülerinnen gaben ihr Bestes und zeigten hervorragende Leistungen. In der Altersklasse WK II weiblich waren sie als Team nicht zu schlagen und gewannen vor dem AEG Ulm und der RS Münsingen. Herzlichen Glückwunsch!  

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Schule gemeinsam gestalten – ein „world café“ mit der JS1

„Zusammenkommen an einem Tisch“ – das war das Motto am Freitag, dem 23.01.2026, für alle Elftklässlerinnen und Elftklässler des Spohn-Gymnasiums. Moderiert von Frau Dorothea Schaeffer fand ein interaktives „World Café“ statt – eine besondere Gesprächsmethode, bei der die Schülerinnen und Schüler in wechselnden Kleingruppen an verschiedenen Tischen zusammenkamen, um sich über Themen wie die Arbeit in Ausschüssen oder Lernkultur auszutauschen. Dabei wurden Bedürfnisse formuliert und Ideen gesammelt, aber auch konkrete Schritte angedacht, um einige dieser Ideen in die Tat umzusetzen. Für alle Teilnehmenden stellte dieses Veranstaltungsformat eine neue Form des gemeinsamen Austauschs dar, mit dem Ziel, Räume für mehr Mitbestimmung und Beteiligung im Schulalltag zu öffnen. Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins unserer Schule konnte diese konzeptionelle Umsetzung realisiert werden.

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Ein Fest der Klänge: Spohn-Gymnasium verzaubert die Stadtkirche

Wenn die Evangelische Stadtkirche bis auf den letzten Platz besetzt ist und von den ersten Tönen bis zum Schlussakkord eine fast greifbare Magie in der Luft liegt, ist Weihnachtszeit am Spohn-Gymnasium. Am Abend des 18. Dezember verwandelten die Ensembles der Schule das Gotteshaus in einen Konzertsaal, dessen musikalisches Niveau weit über das Maß einer gewöhnlichen Schulveranstaltung hinausreichte. Den festlichen Auftakt gestaltete das Vororchester, das unter anderem mit dem traditionellem „Carol of the Bells“ überzeugte. Es folgte ein Abend voller Kontraste: So überraschte der Unterstufenchor mit einer energetischen Interpretation von Tina Turners Hymne „We Don’t Need Another Hero“, während der Fortgeschrittenenchor „Spohnissimo“ mit dem heldenhaften „Go the Distance“ (aus dem Musical Hercules) stimmliche Präsenz zeigte. Für Gänsehautmomente sorgte zudem das Vokalensemble der Oberstufe, das mit Eric Whitacres „Glow“ den Kirchenraum erfüllte. Einen Moment barocker Eleganz schenkte der Solist Fridolin Ege dem Publikum, der Henry Purcells „If music be the food of love“ mit viel Gefühl interpretierte. Einen beschwingten Gegenpol bildete das Instrumentalensemble, das – neben weiteren Stücken – mit Leroy Andersons „Sleigh Ride“ winterliche Leichtigkeit verbreitete. Für das große Finale bündelten sich schließlich alle Kräfte: Der ESEL-Chor (Eltern, Schüler, Ehemalige, Lehrer), der Unterstufenchor, Spohnissimo und das Instrumentalensemble vereinten sich zu einem imposanten Klangkörper. Nach dem innigen „Abendsegen“ von Humperdinck bildete das Stück „Thankful“ (Sager/Foster/Page) den krönenden Abschluss. Der Titel war dabei Programm: „Thankful“ stand an diesem Abend nicht nur für ein Musikstück, sondern für ein Lebensgefühl. Es war der musikalische Ausdruck der Dankbarkeit für das gemeinsame Musizieren, die lebendige Schulgemeinschaft und diesen besonderen Moment der Ruhe im Advent.

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Informationsveranstaltung zum Hochbegabtenzug

Wir laden interessierte Eltern und Kinder zu unserer Informationsveranstaltung am Montag, 12.01.2026, von 17-19 Uhr ganz herzlich ein.Wir bitten um Anmeldung. Zur Anmeldung

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Exkursion Leistungsfächer Deutsch

Heimsuchung – der Roman von Jenny Erpenbeck war Anlass für die Leistungsfächer Deutsch des Spohn-Gymnasiums, eine Fahrt nach Stuttgart zur dortigen Bühneninszenierung durchzuführen. Die Schülergruppe der Jahrgangsstufe 2 besuchte am Folgetag das Museum für moderne Literatur in Marbach und konnte in einem Workshop ihre Unterrichtserfahrungen zum literarischen Umbruch um 1900 vertiefen. Auch das Schiller-Museum und die neue, interaktive Rainer Maria Rilke Ausstellung vermittelten spannende und interessante Einblicke in Leben und die Arbeit von Schriftstellern.Die Bildcollage zeigt die Schülergruppe vor der Schillerstatue in Marbach und beim Workshop im Museum.

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Lichterfest-Workshop

Auch dieses Mal machen Klassen des Spohn-Gymnasiums beim Lichterfest-Workshop mit. Die Schülerinnen und Schüler zeigen dabei viel Kreativität und beweisen Engagement und Zusammenhalt. Wir sind schon auf die Figuren gespannt, die sie dann Anfang März beim Lichterfest in den Straßen Ravensburgs präsentieren werden!

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