Vom 30. April bis zum 3. Mai erlebten 18 Jugendliche und 8 Trainer beziehungsweise Lehrer eine unvergessliche Ausfahrt in Huningue auf dem Kanal. Mit 18 Booten auf dem Hänger und kleinen Booten auf den Autodächern starteten wir Abenteurer vom AEG, Spohn und Welfen um 13 Uhr, nachdem wir fleißig ab 10 Uhr alles gepackt hatten. Nach ungefähr drei Stunden Autofahrt kamen wir endlich an unserer rosa Hütte in der Nähe von „Parc des Eaux vives“ in Huningue an. Die Langeweile über das Warten auf Herrn Lehnert, Jana und Sophie wegen einer Panne hielten wir durch Spielen und Erkundungsspaziergänge aus. Gegen 21 Uhr fingen alle mit Grillen. Nach dem köstlichen Essen musste natürlich noch jemand abwaschen, das übernahmen dann wir, denn es war abgemacht, dass wir kochen und spülen und die Lehrer einkaufen.Am nächsten Morgen wurden über 20 Baguettes gekauft und wir und die Erwachsenen aßen schon umhalb acht in der Sonne. Nachdem der Hänger abgeladen und das ganze Kajakzeug verteilt wurde, starteten alle um zehn Uhr im Kanal. Bis ungefähr zwölf Uhr erlebten ein paar, auch ich, unser erstes Abenteuer auf dem Wildwasser Kanal. Nach einer entspannten Mittagspause und Baguette starteten wir nochmals in den Kanal und hatten weitere wunderschöne sonnige drei Stunden. Abends kochtenwir leckere Spaghetti mit Bolognese. Dann folgte eine Frisbee-Rettungsaktion und ein sehr lustiger Spieleabend mit Furzgeräuschen, Hamster-im-Hamsterrad-Nachmachen und natürlich ganz viel Lachen.Der Samstag war wieder sehr sonnig. Drei Frühaufsteherinnen haben schon um sechs Uhr Baguettes beim Bäcker geholt und konnten dadurch ihr Können in Französisch auffrischen. Wir sind dann wieder um circa halb zehn zum Paddeln gestartet. Wir hatten immer sehr viel Spaß und das wirklich einzig Anstrengende war, immer die Boote hin und her zu schleppen. In der Mittagspause genossen deshalb auch manche ein Nickerchen in der Sonne. Nach der zweiten Paddelhälfte bemerkten viele von uns die Paddler Bräune an ihren Handgelenken. Zum Abendessen gab es Reis mit einer Art Curry, das wir „Reis mit Scheiß“ genannt haben. Alle fielen erschöpft und glücklich ins Bett, nachdem draußen noch vielgequatscht wurde. Der letzte ganze Tag auf dem Kanal in Huningue war erfolgreich, sonnig und blieb zum Glück unverletzt. Wir trainierten selber, lernten mit unseren Booten in Strömungen umzugehen, übten ins Kehrwasser zu fahren und sind auch mal unfreiwillig schwimmen gegangen.Am Sonntagmorgen, nach dem Frühstück, haben wir alles zusammengepackt und Parkplätze an der Rezeption wurden reserviert. Danach sind wir alle nochmal auf dem Kanal gepaddelt und meine Anfängergruppe ist sogar die große Eingangswelle gepaddelt. Der Hänger wurde blitzschnell gepackt und dann sind alle um circa vierzehn Uhr mit vielen schönen Erinnerungen zurück nach Ravensburg gefahren.(Maria Mayer, Klasse 7c)