Bildungsbotschafter-Vortrag zum Thema Antiziganismus am 23.06.2025

Wie bereits im vergangenen Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 bei einem Bildungsbotschafter-Vortrag zum Thema „Antiziganismus“ einiges über die Geschichte der Sinti und Roma sowie aktuelle Diskurse erfahren. Als Gast wurde dafür Philipp Reinhardt eingeladen, der nicht nur selbst Sinto ist und die Theorie mit eigenen Erfahrungen ergänzen kann, sondern auch ehemaliger Schüler des Spohn-Gymnasiums.Neben einem umfangreichen Überblick zur allgemeinen Geschichte der Sinti und Roma wurde insbesondere ein Blick auf Ravensburg gerichtet. Auch hier gab und gibt es Angehörige dieser nationalen Minderheit, welche insbesondere während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden und auch in Ravensburg in einem Lager außerhalb der Stadt untergebracht waren.In Verbindung mit der Thematisierung der Grundrechte und des Minderheitenschutzes wurde durch den Vortrag deutlich, wie relevant diese Themen nicht nur in der Vergangenheit, sondern vor allem auch heute sind. Zugleich wurde kenntlich, wie anspruchsvoll es ist, sich gut zu informieren und eine angemessene Sprache zu verwenden, was sich unter anderem in der Debatte über den Begriff „Antiziganismus“ äußert.Einige neue Erkenntnisse, die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen durch den Vortrag und die anschließende Diskussion gewonnen haben:Sinti leben Urkunden zufolge bereits seit 1407 im Gebiet des heutigen Deutschlands.Wenngleich die Bezeichnung Sinti und Roma meist im Zusammenhang verwendet wird, sind des dennoch zwei unterschiedliche Volksgruppen.Im Zuge des Aufrisses durch die Geschichte der Sinti und Roma wurde deutlich, dass Sinti und Roma bereits früher häufig kriminalisiert und stigmatisiert wurden. Daraus resultiert eine Geschichte, die häufig von Ausgrenzung geprägt ist und in der Verfolgung während des Nationalsozialismus gipfelte. Bis heute gibt es Probleme der Anerkennung, obwohl Sinti und Roma inzwischen als nationale Minderheit gelten.Die Fremdbezeichnung als „Zigeuner“ gilt auch aufgrund der Verwendung durch die Nazis als beleidigend und sollte daher für einen respektvollen Umgang nicht verwendet werden.Man soll von außen keine Gruppen bilden und Menschen den Gruppen zuordnen.Man kann eine Menschengruppe nie klar definieren, denn die Menschen einer Gruppe unterscheiden sich individuell nochmals.Wissen sollte grundsätzlich hinterfragt werden auch bzw. besonders auf Social Media (Stichwort: Woher stammt das Wissen?) Vielen Dank an Philipp Reinhardt für die interessanten Einblicke!

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Herzlichen Glückwunsch der Vize-Europameisterin Stefanie Pick

Wir gratulieren Stefanie Pick ganz herzlich zum zweiten Platz bei der RoboCup-Europameisterschaft in Bari.https://www.schwaebische.de/regional/bodensee/heimat/schwestern-aus-friedrichshafen-holen-silber-3663200

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Blühstreifen für mehr Artenvielfalt – Umweltprojekt der SMV

Ein buntes Zeichen für Artenvielfalt und Nachhaltigkeit setzen seit Kurzem zwei neu angelegte Blühstreifen auf dem Gelände des Spohn-Gymnasiums. Das Projekt wurde von engagierten Schülerinnen und Schülern des Umweltausschusses der SMV in Zusammenarbeit mit der Biologielehrerin Frau Sittel initiiert und umgesetzt. Die Blühstreifen wurden mit freundlicher Unterstützung der Stadt Ravensburg, die das Vorhaben genehmigte, sowie mit Hilfe des städtischen Bauhofs realisiert. Dieser stellte nicht nur die notwendigen Gerätschaften zur Verfügung, sondern unterstützte das Projekt auch mit fachlichem Know-how. Das Saatgut wurde vom Verein „Blühender Landkreis Ravensburg“ gespendet – vielen Dank dafür! Ziel des Projekts ist es, die Artenvielfalt auf dem Schulgelände zu fördern, Lebensräume für Insekten zu schaffen und gleichzeitig das Schulgelände ökologisch und optisch aufzuwerten. Darüber hinaus sollen die Blühflächen künftig auch für fachpraktische Untersuchungen im Biologieunterricht genutzt werden können. Ein besonderes Anliegen des Umweltausschusses ist es zudem, alle Schülerinnen und Schüler für die Bedeutung von Artenvielfalt und Umweltschutz zu sensibilisieren – und zu zeigen, wie schon kleine Maßnahmen konkret zur Verbesserung unserer Umwelt beitragen können. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns auf das erste bunte Blühen!  

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Tolle Ergebnisse beim Känguru-Wettbewerb

Beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb haben alle 5. Klassen teilgenommen - dabei haben 7 SchülerInnen einen Preis erhalten: Preis: Malo Delolme Quesnel (Klasse 5b)Preis: Finn Falkert (Klasse 5b) & Leopold Sitta (Klasse 5b)Preis: Cedric Hinner (Klasse 5b) & Milan Schiller (Klasse 5a) & Wiebke Herrmann (Klasse 5a) & Kilian Schiliro (Klasse 5b)Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!

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Die Theater-AG des Spohn-Gymnasiums spielt: „König Richard III – frei nach William Shakespeare“

Eine moderne Bühnenfassung voller Machtgier, Spielwitz und doppeltem BodenEin König, drei Gesichter – ein Spiel um Macht, Manipulation und Moral.In diesem Schultheaterprojekt wird Shakespeares düsteres Königsdrama „Richard III“ neu erzählt – kraftvoll, zugespitzt und überraschend humorvoll.Die Bühne gehört natürlich Richard – doch nicht nur einem, sondern gleich drei Darstellerinnen und Darstellern, die den zerrissenen Charakter aus verschiedenen Perspektiven beleuchten: als Verführer, als Intrigant, als Getriebener. So entsteht ein faszinierendes Porträt eines Mannes, der alles will – und alles zerstört.Shakespeares berühmtestes Königsdrama erscheint jedoch nicht nur als Tragödie des skrupellosen Aufstiegs zur Macht: Spritziger Spielwitz, satirische Brechungen und temporeiche Szenenwechsel sorgen dafür, dass auch der Humor nicht zu kurz kommt. Zwischen den Abgründen der Intrige blitzen Momente von Ironie und Selbstironie auf – überraschend, frisch, scharf. Und natürlich darf Richard am Ende ein Pferd für sein Königreich erflehen.Mit großem Engagement, kreativer Bühnenarbeit und einem leidenschaftlichen Ensemble bringt die Theater-AG des Spohn-Gymnasiums diesen Klassiker in einer freien Adaption auf die Bühne – für alle, die Shakespeare lieben oder lieben lernen wollen, ohne dabei zwischen den vielen Edwards und Elisabeths im Blankvers verloren zu gehen.Aufführungstermine Mittwoch, 2.7.Donnerstag, 3.7.jeweils 19:30"Linse" Weingarten

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Herzliche Einladung zum Sommerkonzert!

Die Chöre und Ensembles des Spohn-Gymnasiums laden herzlich zum Sommerkonzert am 5. Juni 2025 um 19 Uhr in der Mensa ein. Unsere vielseitigen Musikformationen freuen sich schon darauf, Sie mit einem farbenfrohen Programm auf den bevorstehenden Sommer einzustimmen. Der Eintritt ist kostenlos - mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Projekte unserer musikalischen Gruppen.

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Spendenlauf am 27.05.2025

Am Dienstag den 27.05.2025 veranstaltet der Sport-Ausschuss der SMV einen Spendenlauf. Die gesammelten Spenden gehen an Outward Bound Romania (OBR).Outward Bound Romania ist eine gemeinnützige Organisation, die sich auf Outdoor-Aktivitäten (Bildung und Freizeit) spezialisiert hat. Sie setzen sich vor allem für junge Menschen in Rumänien ein, bieten aber auch internationale Begegnungsprojekte für junge Menschen aus ganz Europa an. Der Fokus liegt unter anderem darauf, benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen.Momentan baut OBR in Sovata Kapazitäten auf, um mehr Jugendliche zu erreichen. Dafür wird das Hauptgebäude renoviert, um die Zahl der Teilnehmenden in den nächsten fünf Jahren um 40% zu erhöhen. Die Gesamtkosten werden auf ungefähr 326.000 € geschätzt. Wir möchten gerne einen kleinen Beitrag zu diesem Projekt leisten.Bereits in den Jahren 2018 und 2023 fanden Kooperationsprojekte des Spohn-Gymnasiums mit Outward Bound Romania in Slowenien statt. Damals im Rahmen der Kanu-AG. Auch in Zukunft planen wir weitere Kooperationsprojekte, bei denen Schülerinnen und Schüler des Spohn-Gymnasiums teilnehmen sollen.Ablauf des SpendenlaufsDie Schüler*innen (und Lehrer*innen, die mitlaufen wollen) suchen sich vor dem Lauf Sponsoren (Eltern, Freunde, Verwandte, …), die pro gelaufener Runde einen gewissen Geldbetrag spenden. Eine Runde wird ungefähr 500 Meter lang sein. Die gelaufenen Runden werden vor Ort gezählt.Spendenlauf Rundenzettel pdfBei schlechtem Wetter wird der Lauf auf einen Ersatztermin verschoben. Ob der Lauf wie geplant stattfindet, wird am Montag den 26.05.2025 bekannt gegeben.Am Lauf werden alle Schüler*innen der Klassen 5 bis 11 teilnehmen. Die verschiedenen Klassenstufen werden in einem Abstand von jeweils fünf Minuten starten.KlassenstufeStartzeit1113:45 Uhr9 und 1013:50 Uhr813:55 Uhr714:00 Uhr614:05 Uhr514:10 UhrDie Mindestlaufzeit beträgt 1 Stunde, danach kann freiwillig weitergelaufen werden. Es muss nicht gejoggt werden; auch gehen ist erlaubt. Nach dem Spendenlauf findet kein Nachmittagsunterricht mehr statt.Die Jahrgangsstufe 1 wird während des Laufs Kuchen verkaufen und der Umweltausschuss Limonade.

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Austausch mit Genf

Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern aus Genf war ein großer Erfolg. Nach unserem Besuch im Herbst durften wir nun die Gäste zum Gegenbesuch in Ravensburg willkommen heißen. Gemeinsam verbrachten wir eine wunderbare Zeit, in der nicht nur die Sprache lebendig wurde, sondern auch viele neue Freundschaften entstanden. Solche Begegnungen bereichern unseren Schulalltag und fördern das gegenseitige Verständnis über Grenzen hinweg.  Schülerinnen und Schüler aus Genf zu Besuch bei uns (Mai 2025)

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Schülerinnen und Schüler des Spohn zu Besuch in Genf

Müllsammelaktion der Klasse 5c

Viel zu viel Müll!Am 18. März 2025 haben wir, die Klasse 5c, auf und um das Schulgelände herum Müll gesammelt. Wir haben uns in kleinen Gruppen zusammengefunden und verschiedene Gebiete zugeteilt bekommen, in denen wir sammeln sollten.  Es war unglaublich, wie viel Müll wir schon nach zwanzig Minuten gefunden hatten! Bierflaschen, Hundetüten, Süßigkeitenpapiere, Styroporboxen für Essen, Papierschnipsel, Plastiktüten, …! Da wir ja aber nur auf und um das Schulgelände herum nach Müll gesucht haben, ist nun die Frage: Wenn wir dort schon so viel Müll finden, wie viel muss dann auf der ganzen Welt herumliegen? Die Antwort lautet: sehr viel! Die meisten Menschen realisieren überhaupt nicht, wie viel Müll sie produzieren, indem sie alles nur in Plastikverpackungen kaufen und sie dann auch noch großteils in die Umwelt werfen.           Doch das Problem liegt nicht nur darin, dass die Menschen, die den Müll aufsammeln, einfach viel mehr Arbeit haben, nein, das Problem liegt vor allem darin, dass der Müll der Umwelt und den Tieren schadet. Diese denken womöglich, der Müll sei etwas zu fressen. Die Tiere schlucken das Plastik und sterben zum Beispiel an schlimmen Magenkrämpfen und Blähungen. Wir Menschen bemerken das großteils überhaupt nicht. Doch selbst wenn wir es bemerken, wollen wir es meistens einfach nicht erkennen und laufen einfach daran vorbei. Wir Menschen schließen einfach die Augen und wollen nicht wahrhaben, was wahr ist. Dabei wäre es so einfach, etwas für die Umwelt und die Tiere zu tun. Wir müssen uns nur vor Augen halten, dass wir dieses Problem lösen können, indem wir uns einfach ab und zu bücken, den Müll aufheben und in den Mülleimer werfen. Schließlich gehört er dort hin!Ein Artikel von Filomena M. Bechinger unter Mitarbeit von Leonie Schindele und Frida-Marie Geyer, Klasse 5c

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