Seit Mittwoch lief Frau Wieder permanent von einem Klassenzimmer zum nächsten und verzweifelte völlig am deutschen Wetterbericht. Wieso? Wir hatten eine Zusage bekommen und nun konnte eine Jahrgangsstufe des Spohns zu den Bregenzer Festspielen auf die Seebühne. Schnell war entschieden, dass wir Achter gehen durften, da bei uns zwei Wochen England und eine Woche pädagogisches Landschulheim ausgefallen waren. Es hatten sich spontan fast alle gemeldet mitzukommen. Der Eintritt kostete nur fünf Euro, da es eine der letzten Proben vor der Premiere war, bei der nur Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre zuschauen durften. So hatten wir die Chance, für einen minimalen Preis, die berühmte, italienische Oper Rigoletto zu besuchen. Nun war das einzige Problem das Wetter: Jede App zeigte etwas anderes an, was sich dazu noch quasi stündlich änderte. Doch wir wollten auf jeden Fall hin! Also wurde ein Bus bestellt und wir trafen uns am Samstagabend um 18:00 Uhr vor den Musikräumen des Spohns.
Wegen Corona mussten wir erst alle Schnelltests machen und bekamen eine kleine Einführung in die Oper. Als Nächstes ging es relativ zügig zum Bus, einem Doppeldecker, wobei sich alle nach oben drängten. Als wir dann schließlich in Bregenz angekommen waren, begann es erst einmal in Strömen zu gießen. Wir waren extra früher gekommen, um noch etwas in Bregenz am Seeufer zu sein, doch daraus wurde nichts mehr und wir brachten uns schnell unters Dach ins Trockene. Um 21:00 Uhr begann dann endlich die Oper. Wir saßen im Mittelblock und hatten eine perfekte Sicht auf die Seebühne, die ein tolles Bühnenbild hatte. Zunächst hat uns die Operndirektorin die Handlung geschildert.

Dann ging es endlich los: Es war faszinierend - eine riesige und tolle Kulisse, sehr viele Schauspieler*innen und Sänger*innen, ein Orchester, das rechts und links in Monitoren zu sehen war und ebenfalls links und rechts von der Bühne stand der gesungene Text übersetzt, da die Oper italienisch gesungen wurde. Die Technik war überwältigend, ein riesiger Kopf in der Mitte mitten auf dem See, der den Hofnarr Rigoletto darstellen sollte. Rechts und links davon zwei Hände und alles konnte sich bewegen. Die Vorstellung war grandios, doch durch die viele Technik kann natürlich auch mal eine Panne passieren und so hatten wir einmal eine längere Pause, da sich der Kopf nicht mehr bewegen ließ. Doch es ging gut aus und wir konnten noch das Ende der Oper genießen. Auch das Wetter hat sich gehalten, es hat nur zwischendurch kurz geregnet. Nachdem wir also die Oper mehr oder weniger trocken überstanden hatten, stürzten sich alle auf Herrn Marschall, um ihm behilflich zu sein, seinen Einmal-Poncho aus Frischhaltefolie herunterzureißen. Als das geschehen war, fing es an zu schütten.
Das Wetter hat es wohl gut gemeint!

Auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis, das ich jedem einmal empfehlen kann. Auch für Leute, die Opern nicht so mögen, ist es wirklich beeindruckend. Es gibt sehr viel zu sehen von tollen Sänger*innen bis hin zu überwältigender Technik und einem tollen Orchester!

Johanna Werner von Kreit, Klasse 8a

Musik-Video „Riptide“ mit schauspielerischer Szene, entstanden im Musikunterricht und den Musik-AGs (Link zur Foto-Collage).

Riptide HP 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elias Bayha erhält Einladung zur Kulturakademie/Musik 2021
Elias Bayha aus der Klasse 10c hat von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg einen der begehrten Plätze für die Kulturakademie/Musik an der Musikhochschule Karlsruhe erhalten. Nachdem er von unserer Schule für das Auswahlverfahren nominiert wurde, musste er eine „Talentprobe“ in Form einer Tonaufnahme einreichen – und er hat die Jury mit seinem Klavierspiel überzeugt. Nun darf er am Ende der Sommerferien und in den Faschingsferien 2022 für jeweils eine Woche in Karlsruhe zusammen mit 19 weiteren Stipendiat*innen Studiumsluft schnuppern. Unterrichtet werden sie von den Dozent*innen der Musikhochschule Karlsruhe und erhalten vielfältige Impulse für die eigene musikalische Kreativität. So stehen neben dem Instrumental-, Vokal- und Ensembleunterricht auch Fächer wie Musiktheater, Musikwissenschaft, Musikjournalismus und Musikinformatik auf dem Programm.
Wir gratulieren Elias sehr herzlich zu diesem Erfolg und wünschen ihm zwei inspirierende Wochen voller Musik!
Petra Wieder, Fachschaft Musik

 

"Auf das, was da noch kommt" - Schüler und Eltern zeigen ihre Sicht auf die Zukunft!

Der Clip wurde im Rahmen einer Aktion unserer Musiklehrer auf den Song unserer ehemaligen Schülerin Charlotte Rezbach (Lotte) und dem Sänger Max Giesinger erstellt
und instrumental von Rolf Rattay begleitet.

Rückblick

Presse

"Beat It - Michael Jackson"

 

 

 

 

Einladung zum Sommerkonzert, 5. Juni 2019

Is this the real life? Is this just fantasy? – sang Freddie Mercury in Bohemian Rhapsody. Eine Frage, die nicht nur den Sänger von Queen beschäftigte, sondern viele weitere Musiker zu Kompositionen anregte.

Am Mittwoch, den 5. Juni 2019 präsentieren die musikalischen Gruppen des Spohn-Gymnasiums ein buntes Programm von Schumann bis Queen, das dem Verhältnis zwischen Realität und Lebensträumen nachspürt. Zu hören sein wird das Orchester, die Chöre und Bands.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der Schulmensa, der Eintritt ist frei.

Opern-Projekt "Don Giovannis Liebesbriefe" - Flyer

Projekt-Beschreibung

Don Giovannis Liebesbriefe

Wir sind ein junges Sänger-Ensemble des Mozarteums Salzburg und haben für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 ein Opern-Programm zusammengestellt. Uns geht es darum, Oper als lustiges Treiben darzustellen, das Jedermann begeistern kann. Wir haben uns vorgenommen, eine lebendige, unterhaltsame und kurzweilige Geschichte aus berühmten Melodien zusammenzustellen, um die Zuschauer durch und durch zu unterhalten!

Abrundend dazu bieten wir im Anschluss an die Vorstellung von 11.05-11.50 Uhr verschiedene Workshops für interessierte Schüler*innen an.

Workshop 1

  • Improvisation/Schauspiel: einfache, spielerische Improvisationsübungen, die die Fantasie ansprechen, wobei in der Gruppe viele unerwartete Szenen entstehen können.

Workshop 2

  • Faszination Stimme: kurze Einführung in Unterschiede von verschiedenen Gesangstechniken, wie z.B. Pop, Rock, Klassik. Anschließend einfache Stimmübungen und gemeinsames Singen.
    Die Teilnehmende können die eigene Stimme testen/entdecken und erhalten bei Interesse Einblicke in die Ausbildung und in den Beruf als Sänger*in.

Workshop 3

  • Regie/Inszenieren: ein kleiner Ausschnitt einer Oper soll gemeinsam inszeniert werden. Dazu erhalten die Teilnehmenden zunächst kurze Hintergrundinformationen zur ausgewählten Szene. Anschließend erfolgt eine gemeinsame Ideensammlung zu den auftretenden Charakteren, deren Beweggründe und Gefühle sowie Überlegungen zu den dazu passenden Kostümen und ein mögliches Bühnenbild. Ziel ist es, den Schüler*innen den Freiraum bewusst werden zu lassen, den eine Operninszenierung bietet und wie wertvoll die gegenseitige Inspiration in einer Gruppe ist.

Für diese Workshops ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Anmeldungen erfolgen über Frau Wieder (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Inhalt von „Don Giovanni‘s Liebesbriefe

Unser Projekt „Don Giovannis Liebesbriefe“ lehnt sich im Grunde an die Figur des Don Giovanni aus Mozarts gleichnamigen Oper an.
Die handelnden Personen sind:
Giovanni – Freund von Suse, Heiratsschwindler und Frauenheld – Daniel Weiler, Bariton
Susanna/Suse – die Freundin von Giovanni – Anna-Magdalena Perwein, Sopran
Gretel – die Mitbewohnerin und Freundin von Suse – Francesca Paratore, Sopran
Hans/Hänsel – Gretels Bruder, ebenfalls Mitbewohner von Suse – Maria Hegele, Mezzosopran
Musikalische Leitung und Klavier – Almira Kreimel
Durch den Abend führt, in der Rolle des Professor Röhrig – Jürgen Erhard

Suse und Giovanni sind ein verliebtes Paar, die turtelnd die gemeinsame Zeit verbringen.
Hänsel und Gretel, Suses unreife Mitbewohner sind auch mit von der Partie und stellen sich als zankendes Geschwisterpaar vor.
Hänsel nimmt seine Schwester und deren pubertäres Gehabe auf den Arm und bekommt dafür von Gretel klare Anweisungen, wie das bei Mann und Frau so läuft. Hänsel kann seine frühreife Schwester nur schwer ernst nehmen, er lacht sie aus. Suse beobachtet die zwei, liest aber nebenher immerzu in dem Liebesbrief, den Giovanni ihr gab. Sie hat die Liebe ihres Lebens gefunden und präsentiert sich Hänsel und Gretel als stolze, erwachsene Frau. Gemeinsam stimmen sie den Brautchor aus Lohengrin an und feiern Suses Vermutung, von Giovanni bald einen Heiratsantrag zu bekommen.

Gretel ist allein in der Wohnung und lackiert sich die Fingernägel, als Giovanni den Raum betritt, der fortwährend sein Parfum versprüht und sein gutes Aussehen mit einer Arie an sich selbst preist. Zu spät bemerkt er die schmachtende Gretel – sie hat ihm schon immer gefallen und als der Charmeur, der er ist, kann er nun mal die Finger nicht von ihr lassen. Gretel, wie in Trance handelnd, weiß nicht, was sie da eigentlich tut, kann sich aber von Giovannis aufdringlichem Werben nicht befreien. Da betreten plötzlich Suse und Hänsel die Wohnung und sind von dem Anblick geschockt. Aus Suse wird eine rasende Furie, die die beiden hochkant aus der Wohnung schmeißt.

Hans hört sich seit Wochen Suses Geheule an und versucht stetig sie aufzumuntern,  über-schminkt ihre verweinten Augen und trägt etwas Rouge auf ihr blasses Gesicht. Alles scheint sich zu bessern, als Gretel aufgelöst in der Wohnung erscheint und sich auf Hans stürzt. In der Hand hält sie einen Brief, den Hänsel zu lesen beginnt. Suse erkennt die Worte Hänsels – es sind die gleichen wie die in Giovannis Liebesbrief!   Beide wurden betrogen. In grausamer Rache vereint wird nun zu dritt ein Plan geschmiedet, um es Giovanni heimzuzahlen: Hänsel wird als Frau verkleidet und soll Giovanni des Betruges überführen.

Giovanni sitzt gedankenverloren bei einem Drink in der Bar als der, als Frau verkleidete Hänsel auftaucht und ihm schöne Augen macht. Giovanni zückt sofort sein Parfum und sprüht es heimlich in Hänsels Richtung. Hänsel muss davon zwar würgen, er muss die Mission jedoch unbedingt erfüllen und fährt todesmutig fort. Giovanni versucht, die hübsche Frau mit allen Mitteln zu verführen – Hänsel spielt mit. Als sie am Ende des Liebesduetts Arm in Arm umschlugen sind, nutzt Hänsel den Moment und bringt eine Maulsperre an Giovanni an, der ihm weiteres Handeln unmöglich macht. Die Mission ist geglückt und so stürmen Suse und Gretel in die Bar und drohen Giovanni mit dem Tod.
Am Ende siegen die Freunde und der falsche Geliebte bleibt geschlagen und geknebelt zurück.

Weihnachtskonzert: Bilder des Weihnachtskonzertes in unserer Bildergalerie

Band „Spark“ - Künstlergespräch am Spohn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 23. November haben Schüler des Spohn-Gymnasiums die Band „Spark“ zu einem Künstlergespräch in der Schule getroffen. Dabei konnten sie nicht nur einen Einblick in das Repertoire der Musiker gewinnen, sondern durften auch viele Fragen stellen: „Wie lange probt man für einen Song?“ Oder: „Woher hat die Blockflöte ihren Namen?“ Einige Schüler waren derart begeistert, dass sie spontan das Konzert von Spark am Abend im Ravensburger Konzerthaus besuchten. Ermöglicht wurde das Zusammentreffen von „Rhapsody In School“, dem Kulturamt Ravensburg und Frau Wieder. 

Als wir am Freitagvornachmittag den Musiksaal betraten, waren wir zunächst sehr überrascht. In der „klassischen Band Spark“ sind die Instrumente Klavier, Geige, Cello, Melodika und eine Vielzahl verschiedener Blockflöten vertreten. „Blockflöte?“, dachten wir zuerst skeptisch, „war das nicht das Instrument aus der Grundschule?“ Doch schon beim dem ersten Song waren wir erstaunt und  überrascht. Was man alles mit einer Blockflöte machen kann! So etwas hätten wir nicht erwartet. Für uns, da wir selber gerne in Ensembles spielen, war es sehr erstaunlich, wie man ein Stück derart verändern kann. Ihr Ziel, klassische Musik in ein neues, modernes Gewand zu packen, dem wir vorher etwas skeptisch entgegengeblickt hatten, haben sie super umgesetzt. Es war auch total toll zu sehen, welche Freude und Spaß sie beim Spielen hatten. Außerdem waren sie perfekt aufeinander abgestimmt und hielten ständig Blickkontakt. Man hat einfach gemerkt, was für großartige Musiker/innen vor einem stehen. Trotzdem haben sie auf alle Fragen offen geantwortet, so dass uns die gesamte Gruppe gleich sympathisch war.

Das Konzert am Abend war ein wahres musikalisches Feuerwerk. Egal ob “On the dance floor“, „Budget Bulgar“ oder „Scotch Club“, wir mussten alle mit dem Fuß mitwippen.  Am Ende konnten wir sogar noch einmal mit Spark reden und wir durften ein Foto mit ihnen machen. Allein die Tatsache, dass jeder nach diesem Abend einen neuen Lieblingssong hatte und die Spark-Spotify-Playlist rauf und runter hört, zeigt, wie sehr uns Spark begeistert und überrascht hat. Und ja, wir würden sagen, Spark  hat es geschafft: Der Funke ist übergesprungen!

Lara und Tamara, Klasse 11