Leistungskurs-Musik des Spohn-Gymnasiums wird spontan hinter die Bühne eingeladen

Jazzkonzerte und Jugendliche - für viele eine eher ungewöhnlich Kombination.
Eines der Abi-Schwerpunktthemen in Musik ist derzeit jedoch Jazz
und um den Zugang zur Jazzmusik zu fördern, wurde der Leistungskurs Musik des Spohn-Gymnasiums von Jazztime Ravensburg eingeladen, beim Trans4JAZZ-Festival Konzerte zu besuchen. Der Höhepunkt war ein Konzert mit der Sängerin Lady Blackbird aus den USA im Konzerthaus Ravensburg. Die Schüler*innen waren begeistert dabei, was sogar Lady Blackbird auffiel und so forderte sie die Gruppe am Ende des Konzertes spontan auf, zu ihr hinter die Bühne zu kommen. Zum Erstauen des Kurses bedankte sich Lady Blackbird bei ihnen für das Dabeisein beim Konzert, was sie inspiriert habe. Auch der Gitarrist war angetan vom Gespräch mit den Schüler*innen und lud die Gruppe ein, zu einem weiteren Konzert zu kommen.
Für die Jugendlichen war es eine faszinierende musikalisch-künstlerische Begegnung - und zumindest bei diesem Kurs ist der Jazz-Funke übergesprungen!

       

Liebe Eltern, Schüler*innen, Ehemalige, Lehrer*innen,

ein Weihnachtskonzert unserer Schule in der Stadtkirche ohne ESEL-Chor – da fehlt etwas!!!


 Übungsinformationen

All things bright and beautiful - Vorschlag für Übe-Dateien auf youtube

Sopran:

langsamer ohne Text:

https://www.youtube.com/watch?v=juQt4tzJB9k

Alt:

langsamer ohne Text: (Start bei Min. 0:30)

https://www.youtube.com/watch?v=QJ5pgN2POH8

Tenor:

langsamer ohne Text: (Start bei Min. 0:48)

https://www.youtube.com/watch?v=88r8XOyXg4A

Bass:

langsamer ohne Text: (Start bei Min. 0:48)

https://www.youtube.com/watch?v=lDGdkJK7Bzg

mit Text:

https://www.youtube.com/watch?v=PswrqWFlRIQ

Audiodatei: The Christmas-Waltz Chorstimme deutlich 


Es verging keine Woche ohne Nachfragen, ob nicht doch ein Chorprojekt zustande kommen könnte

  • und nun wagen wir es einfach!Bold

Somit lade ich alle, die gerne vor Weihnachten gemeinsam singen und mit unseren Chören & Ensembles das Weihnachtskonzert gestalten möchten, zu unserem ESEL-Chor 2022 ein.

Wir starten am Mittwoch, dem 23. November, von 19.00 bis 20.30 Uhr, im Musikpavillon, Raum 0.27/0.29.

Die weiteren Proben sind jeweils Mittwoch, den 30. 11, 7. 12, 14.12, von 19.00 bis 20.30 Uhr, im Musik-Pavillon.

 

Am Konzertabend, Donnerstag, dem 15. Dezember, treffen sich die Chöre um 18.15 Uhr zu einem gemeinsamen Einsingen.

Das Konzert beginnt um 19.00 Uhr.

Wichtig ist, dass Sie möglichst viele der Probentermine wahrnehmen können. Die Chorproben beginnen jeweils mit einem Stimmtraining, um die Singstimme zu aktivieren und dann werden wir 2-3 Chorstücke einstudieren.

 

Es ist nicht Voraussetzung, dass Sie schon einmal in einem Chor gesungen haben! Auch Neue sind herzlich willkommen.

 

Noch eine Bitte bezüglich Corona:

Damit wir gut und gesund durch die Zeit kommen, wäre es beruhigend, wenn Sie freiwillig vor den Chorproben zuhause einen Schnelltest durchführen könnten. Sie können auch etwas früher kommen und an der Schule einen Test machen. Unsere Schule hat noch Tests übrig, die wir benutzen dürfen.

Herzliche Grüße und ich freue mich auf die singenden Begegnungen mit Ihnen!

Petra Wieder

 

Nach zweijähriger Pause konnte am 7. Juli 2022 wieder das Sommerkonzert des Spohn-Gymnasiums stattfinden, das in diesem Jahr unter dem Motto „I want to break free“ stand.
Gemeinsam musizierten unter der Leitung von Frau Wieder und Herrn Wiedemann der Chor der Klassen 5 bis 7, der Chor „Spohnissimo“ (Klassen 8 bis 12) sowie das Spohn-Ensemble. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger von der Lehrer-Band (Matthias Müller und Oliver Villa). Dem begeisterten Publikum wurden Lieder und Stücke präsentiert, in denen die Hoffnung, die Sehnsucht nach einer gerechteren Welt und der Wunsch nach einem Neuanfang im Mittelpunkt stehen. So eröffnete der Unterstufenchor das Konzert mit Liedern aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Matthieu“ sowie mit „What about us“ und „Shallow“, bei dem Leya Kleist und Constantin Liebich die Soloparts übernahmen. Danach glänzten auf ihren Soloinstrumenten Max Gietl (Gitarre), Arne Böhm/Jonathan Straub (Querflöte/Klavier) sowie Anton Hirschmüller (Marimba).
Das Spohn-Ensemble musizierte sehr einfühlsam glückliche und nachdenkliche Momente aus dem Bereich der Filmmusik, wobei Amalia Soretz (Geige), Arne Böhm, Elias Bayha (Klavier) und Ruth Gindele (Harfe) solistisch hervortraten.
Mit dem experimentell angelegten Stück „Blurred“ begann der Auftritt der Sängerinnen und Sänger des „Spohnissimo“. Weiter vorgetragen wurden die Lieder „I want to break free“, „Brave“ sowie „Speechless“ aus Disneys „Alladin“, bei dem Dila Tutünci und Bernardino Nardi mit ihren Soli überzeugten. Gänsehautfeeling kam am Ende auf, als alle Sängerinnen und Sänger gemeinsam das Konzert mit dem Lied „We are the world“ beendeten.

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Seit Mittwoch lief Frau Wieder permanent von einem Klassenzimmer zum nächsten und verzweifelte völlig am deutschen Wetterbericht. Wieso? Wir hatten eine Zusage bekommen und nun konnte eine Jahrgangsstufe des Spohns zu den Bregenzer Festspielen auf die Seebühne. Schnell war entschieden, dass wir Achter gehen durften, da bei uns zwei Wochen England und eine Woche pädagogisches Landschulheim ausgefallen waren. Es hatten sich spontan fast alle gemeldet mitzukommen. Der Eintritt kostete nur fünf Euro, da es eine der letzten Proben vor der Premiere war, bei der nur Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre zuschauen durften. So hatten wir die Chance, für einen minimalen Preis, die berühmte, italienische Oper Rigoletto zu besuchen. Nun war das einzige Problem das Wetter: Jede App zeigte etwas anderes an, was sich dazu noch quasi stündlich änderte. Doch wir wollten auf jeden Fall hin! Also wurde ein Bus bestellt und wir trafen uns am Samstagabend um 18:00 Uhr vor den Musikräumen des Spohns.
Wegen Corona mussten wir erst alle Schnelltests machen und bekamen eine kleine Einführung in die Oper. Als Nächstes ging es relativ zügig zum Bus, einem Doppeldecker, wobei sich alle nach oben drängten. Als wir dann schließlich in Bregenz angekommen waren, begann es erst einmal in Strömen zu gießen. Wir waren extra früher gekommen, um noch etwas in Bregenz am Seeufer zu sein, doch daraus wurde nichts mehr und wir brachten uns schnell unters Dach ins Trockene. Um 21:00 Uhr begann dann endlich die Oper. Wir saßen im Mittelblock und hatten eine perfekte Sicht auf die Seebühne, die ein tolles Bühnenbild hatte. Zunächst hat uns die Operndirektorin die Handlung geschildert.

Dann ging es endlich los: Es war faszinierend - eine riesige und tolle Kulisse, sehr viele Schauspieler*innen und Sänger*innen, ein Orchester, das rechts und links in Monitoren zu sehen war und ebenfalls links und rechts von der Bühne stand der gesungene Text übersetzt, da die Oper italienisch gesungen wurde. Die Technik war überwältigend, ein riesiger Kopf in der Mitte mitten auf dem See, der den Hofnarr Rigoletto darstellen sollte. Rechts und links davon zwei Hände und alles konnte sich bewegen. Die Vorstellung war grandios, doch durch die viele Technik kann natürlich auch mal eine Panne passieren und so hatten wir einmal eine längere Pause, da sich der Kopf nicht mehr bewegen ließ. Doch es ging gut aus und wir konnten noch das Ende der Oper genießen. Auch das Wetter hat sich gehalten, es hat nur zwischendurch kurz geregnet. Nachdem wir also die Oper mehr oder weniger trocken überstanden hatten, stürzten sich alle auf Herrn Marschall, um ihm behilflich zu sein, seinen Einmal-Poncho aus Frischhaltefolie herunterzureißen. Als das geschehen war, fing es an zu schütten.
Das Wetter hat es wohl gut gemeint!

Auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis, das ich jedem einmal empfehlen kann. Auch für Leute, die Opern nicht so mögen, ist es wirklich beeindruckend. Es gibt sehr viel zu sehen von tollen Sänger*innen bis hin zu überwältigender Technik und einem tollen Orchester!

Johanna Werner von Kreit, Klasse 8a